Über die Schweizer Alpen in die Lombardei
5. Como – Comer See
14.10 Uhr – etwas ernüchtert
Kurz nach Mittag verlassen wir nach einem kurzen Besuch eines kleinen Supermarktes (Obst ist eine gute und erfrischende Wahl für eine kleine Zwischenmahlzeit) die Hauptstadt der Lombardei und besuchen die Hauptstadt der Provinz Como – die Stadt Como.
Das Verkehrsaufkommen rund um die Stadt am südlichen Ufer des Comer Sees ist imens. In der Stadt angekommen, orientieren wir uns in Richtung „Lago“ und finden schnell einen Behindertenparkplatz in einer Seitenstraße, rund 300 m vom See entfernt.
Direkt am See kommen wir an einer Werkstatt für Wasserflugzeuge vorbei, an der gerade eines der Fluggeräte am Starten ist. Es macht einen riesen Krach, aber auf uns auch einen großen Eindruck, als es sich nach einem längeren „Anlauf“ auf dem Wasser in die Lüfte über dem Comer See abhebt. Ansonsten sind wir jetzt nicht unbedingt „schwer“ beeindruckt. Wenn man vom Comer See hört, denkt man immer an noble Häuser, reiche Berühmtheiten und schicke Sportwagen. Die Stadt ansich ist nicht viel anders als andere italienische Städte gleicher Größe – große Kirche, enge Straßen, kleine Geschäfte…
Entlang des Ufers passieren wir immer wieder Liegewiesen, welche aber trotz idealem Wetters nicht stark frequentiert sind. Es ist auch kein wirklicher Badestrand in Sicht. Aufgrund der vielen spitzen Steine wird das Wasser auch nur von wenigen, mit Wasserpistolen „bewaffneten“ Kindern aufgesucht. Zumindest gibt es ein Cafe in Ufernähe. Ein Cappucino geht doch irgendwie immer…

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